Sonja Nef

  • 1. Platz RSL WM St. Anton, 2001
  • 1. Platz RSL Gesamtweltcup, 2002 
  • 3. Platz Gesamtweltcup, 2002
  • 3. Platz RSL Olympische Spiele Salt Lake City, 2002
  • 1. Platz RSL WC Bormio, 2003
  • 5. Platz RSL WC Santa Caterina, 2005
  • 5. Platz SL WC Zagreb, 2005
 
Die wichtigsten Fakten

      Geboren: 19. April 1972 in Grub
      Zivilstand: ledig
      Hobby’s: Sport allgemein, Faulenzen, Lädele,
      Lesen (wahre Geschichten), Wandern
      Lieblingsessen: Chinesisch, Fondue,
      Züri-geschnetzeltes
      Musik: Céline Dion
      Lieblingsgetränk: Rivella, Rotwein
      Traumauto: Audi Cabriolet
      Sternzeichen: Widder

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und?
 
2003, nach der WM in St. Moritz, zog sich Sonja bei einem Trainingssturz erneut einen Kreuzbandriss zu. Nach fünf Monaten stand Sie schon wieder auf den Ski. Neun Monate nach dem Unfall bereits wiieder in Park City im Slalom auf dem Siegerpodest. Es sollte der letzte Podestplatz Ihrer Karriere sein.

Sie kämpfte zwar um den Anschluss, aber schaffte es nicht mehr. Es kamen Trainerwechsel dazu, ein Schuhwechsel und im Frühling 2005 meldete sich wieder einmal das Sorgenknie – siebte Operation.

Aber vor dem schleichenden Ende Ihrer Karriere gab es wunderschöne Erfolge. 2001 in St. Anton war Sie als Seriensiegerin im Weltcup die grosse Favoritin im WM-Riesenslalom. Sie musste Gold gewinnen, Silber wäre schon eine Niederlage gewesen. Sie hatt es geschafft! Die Freude und die Genugtuung, die Sie erlebte, kann man mit Worten nicht beschreiben.

Sonja ist dankbar und stolz auf das, was Sie erreicht hatt, was Sie erleben durfte, auch wenn Sie sich den Abgang von der Weltcupbühne etwas anders vorgestellt hatt. Aber Sie kann mit Überzeugung sagen, dass der Sport die beste Lebensschule ist und Sie ihn nur empfehlen kann.

Die Hürden sind hoch, die oft im Weg stehen, und Steine, die in den Weg gelegt werden, gibt es auch genügend. Aber man muss Schwierigkeiten überwinden, egal wie. Das ist auch im „normalen“ Leben so.